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Kündigungsfrist berechnen

Gib Vertragsart und Zugangsdatum der Kündigung ein. Der Rechner zeigt dir, zu welchem Termin der Vertrag frühestens endet, inklusive der Rechtsgrundlage.

Ergebnis

Vertrag endet frühestens am

15. November 2026

4 Wochen zum 15. oder zum Monatsende (§ 622 Abs. 1 BGB)

Für Arbeitnehmer bleibt die Frist unabhängig von der Betriebszugehörigkeit bei vier Wochen, sofern der Vertrag nichts Längeres regelt.

So wird die Kündigungsfrist berechnet

Eine Kündigungsfrist besteht immer aus zwei Teilen: der Länge der Frist und dem zulässigen Endtermin. Vier Wochen zum 15. bedeutet also nicht, dass der Vertrag genau 28 Tage nach Zugang endet, sondern zum nächsten passenden Termin danach. Maßgeblich ist der Zugang beim Empfänger, nicht das Absenden.

  • Arbeitsvertrag Deutschland: vier Wochen zum 15. oder Monatsende, für den Arbeitgeber gestaffelt bis sieben Monate (§ 622 BGB).
  • Arbeitsvertrag Österreich: für Angestellte sechs Wochen bis fünf Monate je nach Dienstjahren (§ 20 AngG).
  • Wohnungsmietvertrag Deutschland: drei Monate zum Monatsende, Zugang bis zum dritten Werktag (§ 573c BGB).
  • Abos: nach der Mindestlaufzeit monatlich kündbar, längere Bindungen sind seit 2022 unwirksam.

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Häufige Fragen

Welche Kündigungsfrist gilt im Arbeitsvertrag?
In Deutschland gilt ohne abweichende Regelung § 622 BGB: vier Wochen zum 15. oder zum Monatsende. Nach zwei Jahren Betriebszugehörigkeit verlängert sich die Frist für den Arbeitgeber stufenweise bis auf sieben Monate. Für Arbeitnehmer bleibt es bei vier Wochen, sofern der Vertrag nichts anderes sagt.
Kann der Vertrag eine längere Frist festlegen?
Ja, längere Fristen sind zulässig, dürfen für Arbeitnehmer aber nicht länger sein als für den Arbeitgeber. Kürzere Fristen als das Gesetz sind nur in engen Ausnahmen wirksam, etwa in der Probezeit oder per Tarifvertrag.
Welche Frist gilt beim Mietvertrag?
Mieter einer Wohnung kündigen in Deutschland mit drei Monaten zum Monatsende, spätestens am dritten Werktag des Monats (§ 573c BGB). In Österreich ist die Frist meist ein Monat zum Monatsletzten, je nach Vertrag und Befristung.
Zählt das Datum des Absendens oder des Zugangs?
Entscheidend ist der Zugang beim Empfänger, nicht der Poststempel. Plane deshalb ein paar Tage Puffer ein und wähle einen nachweisbaren Zustellweg.

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Die Berechnung bildet die gesetzlichen Regelfälle ab und ersetzt keine Rechtsberatung. Abweichende Regelungen im Vertrag, Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen können vorgehen.