Handyvertrag prüfen lassen mit KI – kostenlos in 30 Sekunden
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Mobilfunkverträge sind Kleingedrucktes in Reinform: Mindestlaufzeit, Anschlusspreis, Preisanpassung und Hardware-Rate stecken selten im beworbenen Monatspreis. Lade deinen Vertrag oder die AGB hoch und sieh in unter 30 Sekunden, welche Laufzeiten und Fristen wirklich drinstehen.
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Worauf du achten solltest
Mindestlaufzeit & Verlängerung
In DE maximal 24 Monate, danach monatliche Kündigung mit einem Monat Frist (§ 56 TKG). Klauseln mit automatischer 12-Monats-Verlängerung sind bei Verbraucherverträgen unwirksam.
Preisanpassungsklauseln
Erhöhungen „nach billigem Ermessen“ oder pauschal an die Inflation gekoppelt sind angreifbar. Zulässige Anpassungen lösen ein Sonderkündigungsrecht aus.
Aktionspreise & Anschlussgebühr
Der beworbene Preis gilt oft nur für 6 oder 12 Monate. Rechne Anschlusspreis, Versand und Normalpreis auf die volle Laufzeit hoch.
Datenvolumen, Drosselung & Roaming
Nach Verbrauch wird auf 32 bis 64 kbit/s gedrosselt. Fair-Use-Grenzen im EU-Roaming und Nutzung im Ausland separat prüfen.
Hardware-Subvention & Kopplung
Smartphone-Raten laufen häufig als eigener Ratenkredit. Bei Kündigung des Tarifs bleibt die Geräteschuld bestehen.
Drittanbietersperre & Zusatzdienste
Ohne Drittanbietersperre landen Abo-Fallen auf der Rechnung. Die Sperre ist kostenlos und sollte aktiviert werden.
Checkliste: Handyvertrag vor der Unterschrift
Acht Punkte, die den Effektivpreis über 24 Monate bestimmen.
- 1
Effektivpreis gerechnet?
Anschlusspreis plus alle Monatsraten plus Hardware-Rate geteilt durch die Laufzeit, nicht der Aktionspreis der ersten Monate.
- 2
Aktionspreis befristet?
Viele Tarife steigen nach 6 oder 12 Monaten automatisch auf den Normalpreis.
- 3
Laufzeit maximal 24 Monate?
Längere Bindung ist bei Verbraucherverträgen in DE unzulässig.
- 4
Verlängerung monatlich kündbar?
Nach Ablauf der Erstlaufzeit darf nur noch mit einem Monat Frist verlängert werden.
- 5
Preisanpassungsklausel?
Erhöhungen brauchen einen objektiven Maßstab und ein Sonderkündigungsrecht.
- 6
Datenvolumen und Drosselung?
Geschwindigkeit nach Verbrauch, Roaming-Grenzen und Fair-Use-Regeln prüfen.
- 7
Hardware separat finanziert?
Gerätekauf mit Ratenzahlung ist ein eigener Vertrag mit eigenem Widerrufsrecht.
- 8
Zusatzoptionen aktiv?
Versicherungen, Streaming-Pässe oder Drittanbieterdienste, die nach der Gratisphase kostenpflichtig werden, gleich abbestellen.
Beispielklauseln mit Risiko-Ampel
So ordnet unsere KI typische Formulierungen nach Prüfbedarf ein: grün, gelb oder rot.
„Der Vertrag verlängert sich nach Ablauf der Mindestlaufzeit um jeweils 12 Monate.“
Weicht bei Verbraucherverträgen in Deutschland seit Dezember 2021 vom gesetzlichen Leitbild ab. Regelungen dazu in § 56 TKG und § 309 Nr. 9 BGB; hier besteht erhöhter Prüfbedarf.
„Der Anbieter ist berechtigt, die Entgelte nach billigem Ermessen anzupassen.“
Kein objektiver Maßstab und kein Sonderkündigungsrecht genannt. Klauseln dieser Art sind häufig Gegenstand rechtlicher Auseinandersetzungen (Regelungen dazu in § 307 BGB).
„Nach Verbrauch des Inklusivvolumens wird die Bandbreite auf 64 kbit/s reduziert.“
Transparent ausgewiesene Drosselung, klar beziffert und marktüblich.
Häufige Fragen
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Stand: Oktober 2026 · Redaktion CheckVertrag
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Hinweis: Keine Rechtsberatung. Diese Analyse ist eine KI-gestützte Informations- und Auffälligkeitsprüfung und stellt keine Rechtsberatung und keine Rechtsdienstleistung dar (Deutschland: RDG, Österreich: RAO). Sie macht potenziell auffällige Klauseln sichtbar und bewertet Prüfbedarf, nicht die Rechtswirksamkeit. Für rechtsverbindliche Auskünfte wende dich bitte an eine Anwältin oder einen Anwalt.