OCR für Verträge: Texterkennung, Genauigkeit und Grenzen
Viele Verträge liegen als Scan oder Foto vor. Ohne Texterkennung ist das nur ein Bild: nicht durchsuchbar, nicht auswertbar, nicht prüfbar. OCR schließt diese Lücke, hat aber Eigenheiten, die man kennen sollte.
Kurz gesagt
OCR (Optical Character Recognition) wandelt Bildpunkte in maschinenlesbaren Text um. Bei sauber gescannten Vertragsseiten liegt die Erkennungsrate typischerweise sehr hoch, bei Handschrift, Stempeln, Tabellen und schlechten Handyfotos sinkt sie deutlich. Für die Vertragsprüfung genügt in der Regel bereits eine gute Erkennung des Fließtexts, weil Klauseln über Formulierungen und nicht über einzelne Zeichen erkannt werden.
Erst am eigenen Vertrag prüfen, dann entscheiden: die ersten drei Fundstellen sind kostenlos.
Wie OCR bei Verträgen arbeitet
Zuerst wird die Seite begradigt und aufgehellt, dann werden Textblöcke, Zeilen und Zeichen erkannt und schließlich mit Wörterbüchern und Sprachmodellen plausibilisiert. Bei Verträgen hilft die stark standardisierte Sprache: Begriffe wie Kündigungsfrist, Haftung oder Vertragsstrafe werden auch bei einzelnen Erkennungsfehlern zuverlässig zugeordnet.
Wo die Erkennung schwächelt
Rechnen Sie mit Qualitätsverlust in diesen Fällen.
- Handschriftliche Ergänzungen und Unterschriften
- Stempel, die über den Text laufen
- Mehrspaltige Layouts und verschachtelte Tabellen
- Fotos mit Schatten, Schräglage oder niedriger Auflösung
- Kopien von Kopien mit ausgefransten Zeichen
Erst am eigenen Vertrag prüfen, dann entscheiden: die ersten drei Fundstellen sind kostenlos.
So verbessern Sie das Ergebnis
Scannen Sie mit mindestens 300 dpi in Graustufen, legen Sie die Seite plan auf, vermeiden Sie Schatten und schneiden Sie Ränder nicht ab. Ein Scan ist einem Handyfoto fast immer überlegen. Bei mehrseitigen Verträgen ist eine einzige PDF-Datei besser als viele Einzelbilder, weil die Seitenreihenfolge erhalten bleibt.
Was das für die Vertragsprüfung heißt
Unsere Analyse erkennt gescannte PDFs automatisch und führt die Texterkennung selbst aus. Sie müssen den Vertrag also nicht vorher in ein durchsuchbares Format bringen. Zitierte Klauseln stammen aus dem erkannten Text, deshalb weisen wir bei schlechter Vorlagenqualität ausdrücklich darauf hin.
Erst am eigenen Vertrag prüfen, dann entscheiden: die ersten drei Fundstellen sind kostenlos.
Gescannten Vertrag hochladen, Klauseln lesbar zurückbekommen
Scan hochladen, OCR läuft automatisch, kritische Klauseln erscheinen als durchsuchbarer Text mit Fundort. 6,99 Euro je Analyse; im Paket ab 3,50 € je Vertrag (10 Analysen für 34,99 €), ab 15 Analysen individuelles Angebot.
- Auch Fotos und Scans ohne Textebene, inklusive automatischer Wiederholung bei schwacher Qualität
- Fundstellen mit Seitenangabe, damit Sie im Original nachschlagen können
- Mehrseitige Altverträge stapelweise über ein Kontingent statt Einzelkäufe
Was kostet das konkret?
Feste Paketpreise, einmalig zahlbar, kein Abo und keine Mindestlaufzeit. Das Guthaben steht sofort nach dem Kauf bereit und verfällt nicht.
Einzelanalyse
6,99 €
1 Analyse · 6,99 € je Vertrag
- 5 Rückfragen im Chat
- Rechnung mit ausgewiesener USt.
3er-Paket
14,99 €
3 Analysen · 5,00 € je Vertrag
- 15 Rückfragen im Chat
- Rechnung mit ausgewiesener USt.
5er-Paket
21,99 €
5 Analysen · 4,40 € je Vertrag
- 25 Rückfragen im Chat
- Rechnung mit ausgewiesener USt.
10er-Paket
34,99 €
10 Analysen · 3,50 € je Vertrag
- 50 Rückfragen im Chat
- Rechnung mit ausgewiesener USt.
Rechenbeispiel Einkauf: 15 Rahmenverträge im Quartal
Ab 15 Analysen machen wir Ihnen ein Angebot mit Staffelpreis. Als Orientierung: das größte Paket oben liegt bei 3,50 € je Vertrag, 15 Prüfungen kosten damit rund 52,50 €. Eine externe Erstprüfung liegt üblicherweise bei 180 bis 400 € pro Stunde — schon eine eingesparte Prüfstunde deckt das Ganze.
Sagen Sie uns, wie viele Altverträge als Scan vorliegen. Wir schätzen Aufwand und Kontingent für die Digitalisierung ein.
Häufige Fragen
- Kann ich ein Handyfoto meines Vertrags hochladen?
- Ja, das funktioniert häufig. Achten Sie auf gleichmäßiges Licht, gerade Ausrichtung und vollständig sichtbare Seitenränder. Ein Scan liefert aber verlässlichere Ergebnisse.
- Erkennt OCR auch handschriftliche Ergänzungen?
- Nur eingeschränkt. Handschrift wird oft gar nicht oder fehlerhaft erkannt. Prüfen Sie handschriftliche Zusätze deshalb immer selbst, sie sind rechtlich häufig besonders wichtig.
- Muss ich mein PDF vorher durchsuchbar machen?
- Nein. Gescannte PDFs werden bei der Analyse automatisch per Texterkennung aufbereitet.
- Wie viele Seiten sind möglich?
- Übliche Vertragslängen sind kein Problem. Bei sehr umfangreichen Dokumenten werden die relevanten Vertragsteile ausgewertet, die Größenbeschränkung richtet sich nach dem gewählten Paket.
- Welche Scan-Einstellungen liefern die beste Erkennung?
- 300 dpi in Graustufen, gerade ausgerichtet, ohne Schatten am Bundsteg und als eine PDF-Datei je Vertrag. 600 dpi bringen kaum bessere Ergebnisse, erhöhen aber die Dateigröße deutlich.
- Wie erkennen wir, ob die Texterkennung sauber gelaufen ist?
- Stichprobe an drei Stellen: Vertragspartner auf Seite 1, Zahlenwerte in der Preisliste und die Unterschriftenzeile am Ende. Wenn dort Zahlen und Eigennamen korrekt stehen, ist der Rest in der Regel ebenfalls verwertbar.
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