Indexmiete prüfen lassen – wie hoch darf die Anpassung sein?
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Indexmieten koppeln deine Miete an den Verbraucherpreisindex. Prüfe in 30 Sekunden, ob deine Klausel formell wirksam ist und wie viel Erhöhung wirklich zulässig ist.
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Worauf du achten solltest
Bezug auf VPI (DE)
Die Klausel muss klar auf den Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamtes verweisen (§ 557b BGB). Andere Indizes sind regelmäßig unwirksam.
Schwellenwert (AT, MRG-Altbau)
Bei Richtwert- und Kategoriemietzinsen greift die Anpassung erst bei Überschreitung von 5 % (§ 16 Abs. 6 MRG).
Mindestabstand & Form
DE: 12 Monate seit letzter Anpassung. Erhöhung muss in Textform mit nachvollziehbarer Berechnung erklärt werden.
Mietpreisbremse
Die Ausgangsmiete unterliegt weiterhin der Mietpreisbremse. Spätere Indexanpassungen aber nicht mehr.
Beispielklauseln mit Risiko-Ampel
So ordnet unsere KI typische Formulierungen nach Prüfbedarf ein: grün, gelb oder rot.
„Die Miete passt sich automatisch dem VPI an.“
Automatische Anpassung ohne Erklärung in Textform. Weicht von § 557b Abs. 3 BGB ab, der eine Erklärung des Vermieters vorsieht.
„Anpassung an den Lebenshaltungskostenindex eines Drittlandes.“
Anknüpfung an einen ausländischen Index. § 557b BGB nennt den Verbraucherpreisindex für Deutschland; hier besteht erhöhter Prüfbedarf.
Häufige Fragen
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Stand: Oktober 2026 · Redaktion CheckVertrag
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Hinweis: Keine Rechtsberatung. Diese Analyse ist eine KI-gestützte Informations- und Auffälligkeitsprüfung und stellt keine Rechtsberatung und keine Rechtsdienstleistung dar (Deutschland: RDG, Österreich: RAO). Sie macht potenziell auffällige Klauseln sichtbar und bewertet Prüfbedarf, nicht die Rechtswirksamkeit. Für rechtsverbindliche Auskünfte wende dich bitte an eine Anwältin oder einen Anwalt.