CheckVertrag
Dienst- & Werkvertrag

Dienstleistungsvertrag prüfen lassen: KI-Check in 30 Sekunden

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Dienstleistungs-, Werk- und Agenturverträge scheitern selten am Preis, sondern am unklaren Leistungsumfang. Lade deinen Vertrag hoch: CheckVertrag prüft Leistungsbeschreibung, Vergütung, Haftung, Kündigung und Nutzungsrechte und zeigt dir, welche Punkte du vor der Unterschrift klären solltest.

Die ersten 3 Fundstellen siehst du gratis und ohne Anmeldung, den vollständigen Bericht gibt es für 6,99 € einmalig, ohne Abo.

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Worauf du achten solltest

Dienst- oder Werkvertrag?

Beim Werkvertrag schuldest du einen Erfolg samt Abnahme und Gewährleistung, beim Dienstvertrag nur die Tätigkeit. Verträge, die beides mischen, führen im Streitfall zu bösen Überraschungen.

Leistungsumfang & Change Requests

Ohne klar abgegrenzten Scope samt Verfahren für Zusatzleistungen droht unbezahlte Mehrarbeit („Scope Creep"). Die KI markiert schwammige Formulierungen wie „alle erforderlichen Leistungen".

Vergütung, Zahlungsziel & Verzug

Pauschale vs. Aufwand, Abschlagszahlungen, Zahlungsziele über 30 Tage (Zahlungsverzugsrichtlinie) und Skonto-Regelungen. Zu lange Zahlungsziele sind im B2B angreifbar.

Haftung & Vertragsstrafen

Unbegrenzte Haftung oder Vertragsstrafen ohne Deckelung sind für Auftragnehmer existenzgefährdend. Üblich ist eine Begrenzung auf die Auftragssumme, Ausschluss von Folgeschäden, Vorsatz bleibt immer haftbar.

Nutzungsrechte & Geheimhaltung

Wem gehören Konzepte, Code oder Design? Pauschale Übertragung „aller Rechte weltweit, zeitlich unbegrenzt" ohne Vergütungsbezug ist kritisch. Ebenso einseitige NDAs mit Vertragsstrafe.

Kündigung, Laufzeit & Scheinselbständigkeit

Automatische Verlängerungen, lange Mindestlaufzeiten sowie Weisungsbindung, feste Arbeitszeiten und Exklusivität sind Indizien für Scheinselbständigkeit (DE) bzw. freien Dienstvertrag vs. Werkvertrag (AT).

Checkliste: Dienstleistungsvertrag vor der Unterschrift

Zehn Punkte, an denen im Projektgeschäft am häufigsten Geld verloren geht.

  1. 1

    Vertragstyp klar?

    Dienstvertrag (Tätigkeit) oder Werkvertrag (Erfolg mit Abnahme)? Davon hängen Gewährleistung, Abnahme und Vergütung ab.

  2. 2

    Leistungsumfang abgegrenzt?

    Konkrete Liste der Leistungen plus ausdrückliche Nennung dessen, was nicht enthalten ist.

  3. 3

    Change-Request-Verfahren?

    Zusatzleistungen nur nach schriftlicher Beauftragung, mit vereinbartem Stundensatz.

  4. 4

    Mitwirkungspflichten des Auftraggebers?

    Zulieferungen, Ansprechpartner, Freigabefristen. Ohne diese Pflichten trägst du Verzögerungen allein.

  5. 5

    Zahlungsziel und Verzug?

    Im B2B sind über 30 Tage begründungsbedürftig, über 60 Tage regelmäßig angreifbar. Verzugszinsen ausdrücklich regeln.

  6. 6

    Haftung gedeckelt?

    Begrenzung auf die Auftragssumme, Ausschluss mittelbarer Schäden. Vorsatz und Personenschäden bleiben immer haftbar.

  7. 7

    Nutzungsrechte an die Zahlung gekoppelt?

    Rechteübergang erst mit vollständiger Bezahlung. Sonst arbeitest du vor und verlierst das Druckmittel.

  8. 8

    Vertragsstrafe angemessen?

    Deckelung, Verschuldensbezug und Anrechnung auf Schadensersatz prüfen.

  9. 9

    Laufzeit und Kündigung?

    Automatische Verlängerung, Mindestlaufzeit, Kündigungsfristen und Vergütung bereits erbrachter Leistungen.

  10. 10

    Keine Indizien für Scheinselbständigkeit?

    Weisungsbindung, feste Arbeitszeiten, Firmen-Mailadresse und Exklusivität sind Warnsignale, in DE wie in AT.

Beispielklauseln mit Risiko-Ampel

So ordnet unsere KI typische Formulierungen nach Prüfbedarf ein: grün, gelb oder rot.

Hohes Risiko

„Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für alle Schäden."

Keine Haftungsobergrenze und kein Ausschluss von Folgeschäden, ein erhebliches wirtschaftliches Risiko. Vor der Unterschrift klären, ob eine Begrenzung auf die Auftragssumme möglich ist.

Mittleres Risiko

„Der Auftragnehmer überträgt sämtliche Nutzungsrechte zeitlich, räumlich und inhaltlich unbeschränkt."

Sehr weitgehend. Prüfen, ob die Vergütung diese Totalübertragung abbildet (Regelungen zur angemessenen Vergütung in § 32 UrhG).

Geringes Risiko

„Zusatzleistungen bedürfen der schriftlichen Beauftragung und werden gesondert vergütet."

Sauberes Change-Request-Verfahren. Schützt beide Seiten vor unbezahlter Mehrarbeit.

Hohes Risiko

„Die Vergütung ist 90 Tage nach Rechnungseingang zur Zahlung fällig."

Sehr langes Zahlungsziel. Für Fristen über 60 Tage im B2B gelten besondere Anforderungen (§ 271a BGB).

Mittleres Risiko

„Der Auftragnehmer stellt seine Leistung ausschließlich dem Auftraggeber zur Verfügung."

Exklusivität ohne Ausgleich schränkt dein Geschäft ein und ist zusammen mit Weisungsbindung ein Indiz für Scheinselbständigkeit.

Hohes Risiko

„Der Auftraggeber kann den Vertrag jederzeit fristlos kündigen."

Einseitiges Kündigungsrecht ohne Vergütung der bereits erbrachten Leistung. Vor der Unterschrift klären, ob eine Abrechnung nach Leistungsstand vorgesehen wird.

Häufige Fragen

Stand: Oktober 2026 · Redaktion CheckVertrag

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Hinweis: Keine Rechtsberatung. Diese Analyse ist eine KI-gestützte Informations- und Auffälligkeitsprüfung und stellt keine Rechtsberatung und keine Rechtsdienstleistung dar (Deutschland: RDG, Österreich: RAO). Sie macht potenziell auffällige Klauseln sichtbar und bewertet Prüfbedarf, nicht die Rechtswirksamkeit. Für rechtsverbindliche Auskünfte wende dich bitte an eine Anwältin oder einen Anwalt.